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| SCHLOSS CAPUTH |
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Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin - Brandenburg |
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Schloss und Park Caputh |
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Unweit von Potsdam liegt am südlichen
Ufer der Havel der kleine kurfürstlich-königliche Landsitz Caputh. Das
frühbarocke Schloss ist der einzige erhaltene Schlossbau aus der Zeit des
Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg in der Potsdamer
Kulturlandschaft. 1662 übergab der Kurfürst das Anwesen an Philipp de
Chieze, der unter Verwendung von Resten eines Vorgängerschlosses ein
schlichtes Landhaus errichtete. Wenige Jahre später erwarb Friedrich
Wilhelm das Gut zurück und schenkte es seiner zweiten Gemahlin, der
Kurfürstin Dorothea, in deren Eine glanzvolle Zeit erlebte das Schloss Caputh auch unter Friedrich III., ab 1701 König Friedrich I. in Preußen, der für die weitere Ausstattung sorgte. 1709 empfing er hier den Kurfürsten Friedrich August von Sachsen und den König Friedrich IV. von Dänemark zu einem prächtigen Fest im Barockgarten.
König Friedrich Wilhelm I. nutzte Caputh für
gelegentliche Jagdaufenthalte und ließ den Fliesensaal mit ca. 7500
holländischen Fayencefliesen
Zum Schloss gehört ein kleiner, Anfang des 19. Jahrhunderts in Anlehnung an einen Plan von P. J. Lenne geschaffener Landschaftsgarten, in dem noch Spuren des ehemaligen barocken Gartens zu finden sind.
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